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Prüfungsplaketten sind Aufkleber, die in der Regel an Maschinen, Anlagen oder Geräten angebracht werden. Dadurch kann visuell gekennzeichnet werden, wann eine Prüfung stattgefunden hat und zu welchem Zeitpunkt eine nächste Begutachtung notwendig ist. Dies macht Prüfplaketten zu einem wichtigen Mittel für die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit gesetzlich vorgeschriebener Prüfprozesse in Unternehmen. Wartungsaufkleber sind eine spezielle Form von Prüfplaketten, die eine durchgeführte Wartung oder einen Service dokumentieren, ohne das Ziel, eine rechtliche Prüfpflicht zu bestätigen. Damit sind sie lediglich informativ und haben keine gesetzliche Wirkung.
Der Einsatz von Prüfaufklebern wirft oft Fragen zu gesetzlichen Vorgaben auf. Grundlegendes Wissen über geltende Normen ist also wichtig, um Prüfplaketten ohne konkreten Normenbezug korrekt einsetzen zu können.
In Deutschland gibt es kein Gesetz, welches die Nutzung von Prüfplaketten oder deren Aussehen vorschreibt. Jedoch sind Unternehmen verpflichtet, regelmäßige Prüfungen durchzuführen und diese ordnungsgemäß zu dokumentieren. Prüfplaketten sind ein sichtbarer Teil dieser Prüfkennzeichnung. Rechtliche Grundlagen zur Prüfungskennzeichnung sind etwa die DGUV-Vorschrift 3 bei wiederkehrenden Prüfungen elektrischer Betriebsmittel und Anlagen oder UVV-Prüfungen, um Unfälle an Maschinen, Fahrzeugen und Arbeitsmitteln zu vermeiden. Wichtige Aspekte sind auch die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie die technischen Regeln für Betriebssicherheit, die besagen, dass der Arbeitgeber mit regelmäßigen Prüfungsintervallen von Arbeitsmitteln die Sicherheit der Beschäftigten sicherstellen muss. Um diese sicherheitstechnische Prüfung ordnungsgemäß einzuhalten und nachzuweisen, gibt es spezielle Prüfplaketten nach Vorschrift.
Neutrale Prüfplaketten sind lediglich mit Beschriftungen wie „Nächster Prüftermin“ bzw. „Nächste Wartung“ oder einem bestimmten Prüfdatum ausgestattet. Auf bestimmte Normen oder Vorschriften wird bewusst kein Bezug genommen, weshalb die Wartungsaufkleber für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle eingesetzt werden können.
Dies ermöglicht es, mit den neutralen Plaketten einen nächsten Prüftermin, eine geplante Wartung oder auch eine bereits durchgeführte Prüfung zu kennzeichnen.
In Ihrem Unternehmen ist die Nutzung von Wartungsaufklebern eine einfache, aber wirksame Möglichkeit, um Prüf- und Wartungsprozesse zu organisieren. Sie helfen dabei, Ihre internen Sicherheitsvorkehrungen zu organisieren, was zu einer Verbesserung der Haftungssicherheit beiträgt. Unterstützt wird der Organisationscharakter von Nächste-Prüfung-Aufklebern durch ihre vielfältigen Design- und Anpassungsoptionen.
Interne und freiwillige Prüfungen durch Aufkleber zu kennzeichnen, ist ein sinnvolles Mittel, um Sicherheitsprozesse im eigenen Unternehmen zu bessern und nachzuverfolgen. Gibt es keine festgelegten Prüfintervalle, sorgen die Sticker dafür, dass trotzdem sicherheitsrelevante Fristen für Ihre nächste Prüfung eingehalten werden. Prüftermine sind direkt am Objekt erkennbar und es wird auf einen Blick festgehalten, wann und von wem eine Begutachtung durchgeführt wurde. Auch Mitarbeitende, die an einem Gerät arbeiten, können dadurch schneller feststellen, ob ein Gerät aktuell sicher benutzt werden kann.
Auch wenn Sie mit Ihrer Prüfplakette nicht den direkten Bezug zu einer konkreten Norm deutlich machen wollen, kann ihr Einsatz dennoch die Haftungssicherheit Ihres Unternehmens verbessern. Laut der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (§ 823) sind Betreiber einer Gefahrenquelle stets dazu verpflichtet, Maßnahmen zu treffen, die eine Schädigung anderer Personen verhindern. Dazu gehört beispielsweise auch, den Zustand von bestimmten Anlagen und Geräten zu überwachen, damit erkennbare Gefahrenquellen behoben werden können. Besonders bei fehlenden Regelungen für Prüfintervalle durch Normen wie die DGUV, kann schnell darüber Unklarheit entstehen, wann und durch wen zuletzt eine Prüfung durchgeführt wurde. Denn kommt eine Person zu Schaden, kann es sonst passieren, dass dem Betreiber der Gefahrenquelle (im Unternehmenskontext oftmals dem Arbeitgeber) Schadensersatzansprüche gestellt werden können. Beweist der Betreiber in diesem Haftungsfall durch Prüfaufkleber, dass seine Prüfungen sichtbar gemacht und zusätzlich dokumentiert wurden, kann dies haftungsmindernd wirken.
Ein großer Vorteil neutraler Prüfungsplaketten ist die Einsatzmöglichkeit für unterschiedliche Arbeitsmittel und Prüfintervalle. Die Aufkleber helfen, eine bestimmte Botschaft, etwa, wann ein nächster Sicherheitscheck stattfinden sollte, erkennbar zu machen. Um Ihre regelmäßig wiederkehrenden Wartungsintervalle zu kennzeichnen, gibt es neutrale Wartungsaufkleber in unterschiedlichen Designs. Mit normalen Jahresprüfplaketten, aber auch Zwei-Jahres- und Vier-Jahres-Prüfplaketten mit Monatsangaben sowie Mehrjahresplaketten können unterschiedliche Prüffristen organisiert werden. Zudem kann durch die Plaketten auf bestimmte Instandhaltungsmaßnahmen wie „Nächste Wartung“, „Nächste Inspektion“ oder „Nächster Ölwechsel“ aufmerksam gemacht werden. Nützlich sind auch Kombinationsplaketten, die Informationen zur letzten und nächsten Prüfung auf einem Aufkleber verbinden. Besonders viel Freiraum bieten Blanko-Aufkleber, die ein leeres Feld zur eigenen Beschriftung bieten.
Neben den Hauptdesigns bieten neutrale Wartungsaufkleber weitere individuelle Anpassungsmöglichkeiten, um Ihre betrieblichen Abläufe zu verbessern. Sie können etwa den Durchmesser Ihrer Aufkleber perfekt auf die Größe Ihres Arbeitsmittels anpassen. Für kleinere Geräte eignen sich etwa Plaketten von 15 bis 20 mm, während für größere Anlagen Durchmesser bis 40mm für die beste Sichtbarkeit sorgen. Um eine optimale Organisation und Orientierung zwischen unterschiedlichen Einsatzzwecken sicherzustellen, gibt es neutrale Prüfplaketten auch in verschiedenen Farben. Wird eine Farbe einer bestimmten Abteilung oder Prüfungsart zugeordnet, kann dies Arbeitsprozesse deutlich vereinfachen. Bei Aufklebern zur Kennzeichnung der nächsten Prüfung können Sie bei den meisten Anbietern außerdem das Startjahr Ihrer Datumsplakette frei wählen. Sollten Sie dennoch nicht in der Lage sein, den korrekten Aufkleber für Ihre Ansprüche zu finden, besteht immer noch die Möglichkeit, eine individuelle Prüfplakette ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten.
Wartungsaufkleber und Plaketten zur Kennzeichnung der nächsten Prüfung entfalten ihren Nutzen nur dann vollständig, wenn sie gezielt ausgewählt und korrekt angebracht werden. Die folgenden Punkte zeigen Ihnen, wie Sie Ihre neutralen Prüfungsplaketten sinnvoll einsetzen können.
Vor dem Anbringen Ihrer neutralen Prüfungsaufkleber ist es wichtig, den genauen Anwendungszweck zu bestimmen. Stellen Sie fest, ob es darum geht, durch eine Prüfung den Ist-Zustand eines Arbeitsmittels zu kontrollieren oder lediglich durch eine Wartung die Funktionsfähigkeit und Lebensdauer eines Gerätes zu sichern. Wenn die nächste Prüfung durch eine gesetzliche Vorschrift geregelt ist, empfehlen sich Prüfplaketten nach Vorschrift, ansonsten ist ein neutraler Prüfaufkleber die geeignete Wahl.
Nach der Auswahl eines passenden Designs sollten Sie den Prüfaufkleber an einem geeigneten Ort anbringen. In der Regel gilt es, den Sticker direkt am Arbeitsmittel anzubringen, sodass er gut und ohne Hilfsmittel erkennbar ist. Vor dem Anbringen empfiehlt es sich, die Oberfläche gründlich zu reinigen und dann eine glatte und trockene Fläche zu identifizieren. Setzen Sie zudem auf hochwertige Materialien, um eine dauerhafte Haftung zu gewährleisten.
Ein häufiger Fehler besteht darin, Prüfplaketten isoliert zu nutzen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, trotz Aufkleber für die nächste Prüfung den Überblick über eigene Sicherheitsprozesse zu verlieren. Ein zusätzliches Dokumentationssystem mit Prüfungsprotokollen und Wartungslisten ist wichtig, um stets auf dem neuesten Stand bei Wartungs- und Prüfintervallen zu sein und keine überfälligen Arbeitsmittel zu vergessen. Auch im Fall eines Unfalls ist diese Dokumentation relevant, damit Ihre Haftungssicherheit gewährleistet werden kann.